Bergwerk Niederberg / Tagesbetrieb
  Folgenutzung Bergwerk West
 

Folgenutzung und Strukturwandel auf dem Gelände vom Bergwerk West

Land kauft im Dezember 2009 zwei Grundstücke vom Bergwerk West obwohl das Bergwerk noch fördert

Im Notariat von Dr. Dietmar Fischer unterschrieben Bürgermeister Dr. Christoph Landscheid für die Stadt Kamp - Lintfort, Geschäftsführer Dr. Hans Werner Klee für die RAG Montan Immobilien Gesellschaft als Verkäufer und Dr. Reginbert Taube für den Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) als künftiger Bauherr den Kaufvertrag. Dem Kaufvertrag folgt jetzt ein europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb. Der Sieger wird im Juni 2010 ermittelt. Mit dem Bau soll im Sommer 2011 begonnen werden. Im Frühjahr 2013 soll er fertig gestellt sein. Die Hochschule wird dort im Semester 2013/14 beginnen. Damit erwirbt das Land das sogenannte ABC - Gelände nördlich der Friederichstraße und südlich auf der anderen Straßenseite ein Teilgelände vom Bergwerk West. Das ABC - Gelände, heute eine Brachfläche, bietet 17000 Quadratmeter, die Zeche stellt im weiterlaufenden Betrieb ein Teilstück von 20000 Quadratmetern  zur Verfügung. Damit ist der Weg frei für den Neubau des Campus Kamp - Lintfort.





Bericht: Stadtpanorama am 06.01.2010


So soll die neue Hochschule eimal aussehen       Foto aus dem Wochenmagazin vom 07.07.2011
Siegerentwurf des Planungsbüros Rohling AG in Osnabrück

Auf der Betriebsversammlung im Juli 2011 stellt der Betriebsratsvorsitzende Friedhelm Vogt fest, daß die Fördertürme genau so zur Stadt Kamp - Lintfort gehören wie das Kloster Kamp und das man sie für die Zukunft erhalten sollte.

Anmerkung
Noch wird auf dem Bergwerk West gefördert, aber Gedanken der Folgenutzung macht man sich schon seit einigen Jahren. Am Lager Nord hat man schon eine Freifläche geschaffen, die bald der Hochschule zur Verfügung gestellt werden soll. Natürlich möchte man soviele Bauwerke wie eben möglich auch erhalten, aber die Umnutzung der Gebäude wird auch eine Menge Geld verschlingen. Die erhaltenswerten Projekte sind über 100 Jahre alt, bei aller Liebe zum Bergbau: wer soll das bezahlen? Da geht ohne Sponsoren und Investoren gar nichts. Selbst jüngere Bauwerke, wie die Strahlanlage oder der Förderturm weisen schon altersbedingte Mängel auf.

Folgendes war am 28.02.2012 in der NRZ zu lesen
Problemfall Lohnhalle Das Schmuckstück des Bergwerks ist nur sehr schwer neu zu nutzen. Ganz oben bei der Nachnutzung des Bergwerks West steht bei vielen Kamp - Lintfortern der Erhalt von möglichst vielen der historischen Gebäude. Sie sind ein Zeugnis der über hundert Jahre alten Geschichte des Bergbaus in der Stadt. Doch so wünschenswert das nicht zuletzt aus baukultureller Sicht ist: Diese Gebäude einem neuen Zweck zuzuführen kostet viel Geld. Das ergab die Untersuchung eines Architekturbüros zur Grundlagenermittlung. Schwierigkeiten bei der Lohnhalle liegen darin, daß nicht alle Teile des Gebäudes über die Treppenhäuser erschlossen werden, ein Aufzug fehlt und wie sich die riesige Halle vermarkten läßt. All diese noch ungeklärten Punkte beeinflussen sehr stark die Wirtschaftlichkeit egal, ob die Immobilien für Gewerbe, Büros oder Wohnungen genutzt werden. Etwas weiter ist man schon bei der Frage, wie die Lehrwerkstätten genutzt werden können. Interesse an einer Anmietung hat die Hochschule. So könnte in den Fächern Elektrotechnik, Mechanik und Physik besser gelehrt werden. Und es gäbe die Möglichkeit, eine Sommerschule anzubieten. Traditionsvereine wie die Steigergemeinschaft West oder die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition haben Interesse, ein Zentrum für bergmännisches Brauchtum zu schaffen und sich dort zu engagieren. Möglicher Standort: die Projektwerkstatt. Zusätzlich könnte der Lehrstollen ein Tourismusziel werden. Allerdings warnt die Studie vor zu hohen Erwartungen. Nicht jedes Gebäude werde sofort eine Nachnutzung finden.
Wolfgang Krause

Folgendes war am 04.07.2012 in der NRZ zu Lesen
RAG verweigerte die Unterschrift
Kanp-Lintfort. Große Irritation herrschte am Dienstagnachmittag, 3. Juli in der Ratssitzung als es beim Masterplan Bergwerk West um eine Rahmenvereinbarung über die zukünftige Entwicklung und Nutzung des Zechengeländes ging. Diese mit der RAG und deren Tochterfirma Montan Immobilien abgestimmte Vereinbarung wurde durch eine nicht näher erläuterte geänderte Entwurfsfassung unter Verweis auf Sanierungsmaßnahmen abgelöst, die vom Rat abgesegnete Fassung von der RAG nicht akzeptiert.

Meine Meinung dazu: 
Wenn man glaubt man könne das Zechengelände so mal eben mit der RAG - Montan abwickeln, dann haben sich der Stadtrat, sowie die Bürger geschnitten, daß beste Beispiel dafür ist das Niederberggelände in eurer Nachbarschaft. Hier hat man 10 Jahre gebraucht um etwas zu Bewegen. "Hoffendlich geht das in Kamp - Lintfort schneller"



21.12.2012             Schließung des Bergwerks West             Foto: RAG
Was wird nach der Entstehung dieses Fotos auf dem Bergwerksgelände für den Strukturwandel getan und wieviele Arbeitsplätze werden geschaffen?



Zum ersten Mal war mit dem Bergwerk West ein linksrheinischer Standort dabei.



Besucher im Lehrstollen 2014


Das Kloster Kamp so wie das ehemalige Bergwerk West ergeben die Hauptflächen
der Landesgartenschau 2020 in Kamp - Lintfort


Bis zun Jahresende 2017 wird der Abriss der Gebäude beendet sein der Förderturm Schacht:1 und das Schachtgerüst Schacht:2
werden wohl beide stehen bleiben.


Hallo! Ich bin das Erdmänchen "Kalli" und habe den Job als Maskottchen der LAGA 2020 bekommen.

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