Bergwerk Niederberg / Tagesbetrieb
  Die Schachtkolonne
 

Die Schachtkolonne:

Diese Mitarbeiter haben über Jahrzehnte dafür gesorgt, daß die Schächte störungsfrei liefen und die Sicherheit für Mensch und Material jederzeit gegeben war.

Aufsichten
Wilhelm Hüsch, Heinrich Derks, Franz Kuttelwascher, Rudolf Stevens, Helmut Schary, Heinz Slatner, Hermann Schmitz, Kornelius Haarmann

Handwerker
Lorenz Derks, Hermann Püttmann, Dores Kunikat, Hermann Krämer, Otto Wippich, Paul Hardelauf, Arthur Schneider, Heinrich Derks, Rudolf Stevens, Friedhelm Püttmann, Karl Müller, Ludwig Janacek, Werner Eckert, Theo Reinders, Jupp Egger, Günther Rauer, Edmund Weißmann, Otto Bode, Heinz Kempkes, Dieter Stasik, Helmut Schary, Hans Georg Schmitz, Viktor Hauptmann, Günther Hlawatty, Günther Tilch, Johann Wilts, Marko Peric, Vlado Blagojevic, Ante Teskera, Heinz Slatner, Arnd von der Weiden, Wirko Matokanovic, Ante Tomic, Harry Bichler, Detlev Linka, Hermann Heyer, Jupp Sykora, Alfred Sperlich, Heinrich Frefel, Klaus Hardelauf, Horst Patzelt, Wolfgang Obst, Uwe Tielsch, Josip Spolijaric, Thomas Prieps, Peter Horowitz, Klaus Kosmalla, Dieter Gickel, Harald Giebelmann, Peter Spitz, Stefan Knöbel, Thorsten Odenbreit, Dieter Lenders, Reiner Horzella

Anmerkung
Hierbei ist auch noch zu erwähnen, das es bei den Arbeiten an und in den Schächten eine hervorragende Zusammenarbeit mit den Schachthauern gab. Die Schachthauer gehörten zwar dem Grubenbetrieb an, sie hatten sich vorwiegend um die Schachtausbauten in den Schächten sowie um Schwerlast und Langteilförderungen an den Schächten zu Kümmern, aber bei Arbeiten an den Ober und Unterseilen, Förderkörben oder bei Seilwechseln waren wir immer ein Team. Das Verhältnis der Aufsichten Über und Untertage und zwischen den Schachthauern und der Schachtkolonne war hervorragend und funktionierte reibungslos. Für diese gute Zusammenarbeit konnte sich die Schachtkolonne bei folgenden Vorarbeitern der Schachthauer besonders bedanken.
Helmut Brause, Werner Krause und Jürgen Schmitt. 

Bilder der Schachtkolonne bei den Arbeiten an den Schächten

Darstellung Turm und Gerüstförderung



             
Gerüstförderung


Alle beweglichen Teile im Schacht wurden von der Schmiede gewartet, repariert, gepflegt, und gewechselt. Dazu gehörten Ober und Unterseile, Förderkörbe sowie die Seileinbände mit ihren Zwischengeschirren.


                                                  
Seilenbände


So sehen die Seileinbände an einem Förderkorb aus.
Links: Ein Oberseileinband                                              Rechts: Ein Unterseileinband




Wechsel der Oberseileinbände Schacht: 5
Die Einbände liegen bereit.       Bild 1

Bild 2


Schachthalle Schacht 5       Im Vorgergrund (Bildmitte) die beiden Schachtträger, sie kamen immer dann zum Einsatz, wenn an den Seileinbänden gearbeitet wurde.
Mit ihnen in Verbindung mit den Heuerklemmen wurde der unter Tage stehende Förderkorb gesichert.

Das Förderseil

Drahtbrüche an einem Oberseil        ( Förderseil)

Vorbereitung zum Seilauflegen Schacht: 5 westl.
März 1993


Einführen der Seilenden in die Friktionswinde


Das Seil ist eingefädelt.


Jetzt müssen die Seilenden durch die Friktionswinde gefahren werden.
Es sind insgesammt vier Seiltrommeln, hier im Bild von rechts n. links die Seile 
Norden 1 u. Norden 2. Die Seile Norden 3 u. Norden 4 sind nicht auf dem Bild, sie stehen weiter links wie man ansatzweise erkennen kann.

Vorbereitung zum Seilauflegen Schacht: 5  östl.
September 1997

Die Vorbereitungsarbeiten für das Seilauflegen werden unter der Woche vor dem Auflegetermin durchgeführt.

Über diesem Fundament muß die Friktiondwinde Millimeter genau positioniert und verankert werden.
 

Aufstellen der Seiltrommeln mit dem neuen Förderseilen.


Die Seilenden werden zur Frktionswinde gezogen.


Mit vier kleinen Drucklufthäspeln wird mittels Hilfsseilen das Förderseil auf der Friktionswinde aufgelegt.


Positionieren der Seilhäspel.


Das Hilfsseil muß genau in die Friktionswinde eingeführt und ausgerichtet werden.


Die Seilenden der Förderseile werden in die Friktionswinde eingeführt.


Die Seile sind auf der Friktionswinde aufgelegt.




Die Seilenden der neuen Förderseile liegen nun in der Schachthalle, damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Das eigentliche Seilauflegen beginnt Freitags um 22.00 Uhr, so daß Montag morgens um 6.00 Uhr die Förderung zum Wochenbeginn pünktlich wieder beginnen kann.
In den darauffolgenden Tagen werden Friktionswinde und Seiltrommeln wieder abgebaut.


Hier eine Friktionswinde (umgebaut) zum Auflegen von Unterseilen.


Vor dem Fördermaschinengebäude Schacht 1 werden die Reserveförderkörbe für Schacht 3 gelagert. Auch der Einbau oder Wechsel von Förderkörben war Sache der Schachtkolonne.
Von Schacht 3 ist nichts übrig geblieben aber die Förderkörbe lagen auch im März 2008 immer noch an gleicher Stelle als würden sie doch noch mal gebraucht.


Eine gute Truppe kann nicht nur Arbeiten,sie kann auch Feiern.
So treffen sich einige Arbeitskollegen immer noch zwei mal im Jahr so wie hier am 17.06.1987 auch wenn es das Bergwerk Niederberg nicht mehr gibt.

 
   
 
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